Der CSL Immobilienmarktbericht vermittelt Zahlen, Fakten und Einschätzungen zum Investment-, Wohn- und Büromarkt in der Schweiz und im Speziellen im Wirtschaftsraum Zürich. Der CSL Immobilienmarktbericht basiert auf einer breiten Basis von Angebotsmieten und –preisen, Daten statistischer Ämter sowie Einschätzungen erfahrener Marktteilnehmer, Wirtschaftsförderer und Fachexperten. Zusätzlich fliessen Erkenntnisse aus Experteninterviews mit massgebenden Akteuren der Branche ein.

Und nicht zuletzt reflektiert er auch die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter in der alltäglichen Praxis machen.

BÜROMARKT SCHWEIZ 2019

Agglomeration Angebot Mieten
Veränderung Preisband
CHF/m² p.a.
Median
CHF/m² p.a.
Aarau 27 640 66 % 130 – 275 180
Baden-Brugg 28 980 9 % 125 – 310 180
Basel 111 820 -24 % 155 – 335 225
Bern 113 225 8 % 130 – 375 220
Biel 11 195 -14 % 110 – 220 155
Chur 7 020 -16 % 125 – 395 175
Fribourg 16 520 -18 % 150 – 230 195
Genf 411 935 -4 % 200 – 590 370
Lausanne 143 450 -6 % 145 – 365 230
Lugano 72 360 41 % 150 – 365 235
Luzern 32 660 -47 % 125 – 305 185
Neuchâtel 13 190 43 % 125 – 305 190
Olten-Zofingen 22 670 -4 % 120 – 270 180
Schaffhausen 17 725 9 % 115 – 225 165
Solothurn 7 310 -9 % 130 – 235 160
St. Gallen 36 405 -11 % 120 – 265 190
Thun 6 510 -36 % 135 – 220 185
Winterthur 44 065 57 % 155 – 315 220
Zug 73 673 24 % 135 – 465 260
Zürich 559 565 -7 % 135 – 485 230
Agglomerationen 1 757 918 -4 % - -

Büromarkt SCHWEIZ 2019

Die positive wirtschaftliche Entwicklung und eine deutliche Zurückhaltung beim Bau neuer Objekte führten in den meisten Regionen zu einer Stabilisierung des Büromarkts. Insgesamt waren in den Schweizer Agglomerationen innerhalb von sechs Monaten rund 1.75 Mio. m² Büroflächen verfügbar. Dies entspricht einer Abnahme von 4 % gegenüber dem Vorjahr. Das grösste Angebot war mit 560 000 m² 2018 in der Agglomeration Zürich zu finden, gefolgt von einem Angebot von rund 412 000 m² in Genf. Die Agglomerationen Lausanne, Bern und Basel folgen mit einem deutlich geringeren Angebot. Während die Veränderung des Angebots regional unterschiedlich ausfiel, zeigt sich bei den Mieten ein Novum. 2018 stieg in keiner der Agglomerationen der Median an, bestenfalls war eine stabile Entwicklung der Angebotsmieten zu verzeichnen. Die guten wirtschaftlichen Fundamentaldaten täuschen darüber hinweg, dass der Schweizer Büromarkt nach wie vor ein Mietermarkt ist. Die steigende Nachfrage konzentriert sich vor allem in zentralen Lagen oder aufstrebenden Quartieren der Wirtschaftsstandorte. Schlecht mit dem öffentlichen Verkehr erschlossene Standorte sowie Objekte, die nicht den flexiblen Kriterien der veränderten Arbeitswelt entsprechen, finden nur schwer neue Mieter. Zudem hielten die Eigentümer aufgrund der Bewertungsmechanismen trotz der lauen Nachfrage in den vergangenen Jahren an ihren Mietzinsen fest und machten eher bei Incentives wie Ausbaukostenbeteiligungen und mietfreier Zeit Zugeständnisse. Da die Zahlungsbereitschaft der Nutzer jedoch begrenzt bleibt, folgen Angebotsmieten landesweit allmählich. Auch 2019 wird sich dieser Trend weiter fortsetzen.
„Die positive Wirtschaftsentwicklung reicht als Treiber für eine Erholung des Büromarkts im Wirtschaftsraum Zürich nicht aus. Die Mietzinse haben sich 2018 seitwärts entwickelt oder sind sogar gesunken. 2019 wird da keine Trendwende bringen.“
Giuliana De Rinaldis
Bereichsleiterin Vermarktung, Geschäftsleitung
"An zentralen Standorten funktioniert der Büromarkt. Ganz anders an weniger nachgefragten Lagen: Dort braucht es eine vertiefte Analyse sowie eine mutige und kreative Neugestaltung des Angebots."
Jill Schlageter
Bereichsleiterin Bewirtschaftung, Erweiterte Geschäftsleitung

Video Büromarkt

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