Der CSL Immobilienmarktbericht vermittelt Zahlen, Fakten und Einschätzungen zum Investment-, Wohn- und Büromarkt in der Schweiz und im Speziellen im Wirtschaftsraum Zürich. Der CSL Immobilienmarktbericht basiert auf einer breiten Basis von Angebotsmieten und –preisen, Daten statistischer Ämter sowie Einschätzungen erfahrener Marktteilnehmer, Wirtschaftsförderer und Fachexperten. Zusätzlich fliessen Erkenntnisse aus Experteninterviews mit massgebenden Akteuren der Branche ein.

Und nicht zuletzt reflektiert er auch die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter in der alltäglichen Praxis machen.

BÜROMARKT WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH

ANGEBOT AN BÜROFLÄCHEN WIRTSCHAFTSRAUM ZÜRICH

Angebot Vergleich Vorjahr
Wirtschaftsraum 940763 m² 17%

MIETEN NACH MARTKGEBIETEN

Mietpreisband
CHF/m² p.a.
Median
CHF/m² p.a.
Topmiete
CHF/m² p.a.
Aarau 130 – 275 180 395
Baden 125 – 310 180 390
Furttal 120 – 255 175 340
Höfe/March 155 – 395 205 490
Limmattal 145 – 260 190 330
Mittleres Glatttal 140 – 305 215 375
Pfannenstiel 135 – 395 250 440
Rapperswil 125 – 275 170 385
Schaffhausen 125 – 225 160 330
Winterthur 155 – 320 220 360
Zimmerberg/Sihltal 135 – 250 170 360
Zug 135 – 485 260 580
Zürcher Oberland 115 – 245 170 305
Zürcher Unterland 115 – 230 150 280
Stadt Zürich 185 – 550 325 875
Im Wirtschaftsraum Zürich betrug die innerhalb von sechs Monaten verfügbare Büronutzfläche Ende 2018 rund 940 000 m². Dies entspricht einer Zunahme von 17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Marktgebiete entwickelten sich jedoch uneinheitlich. In absoluten Zahlen trug vor allem das von hoher Bautätigkeit geprägte Mittlere Glattal mit rund 50 000 m² mehr zur Angebotsausweitung bei. Demgegenüber stand eine bessere Nachfrage auf dem Büromarkt als im Vorjahr, die sich jedoch regional unterschiedlich stark niederschlug. Von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung profitierten vor allem Lagen, die bereits über eine gute Nachfragestruktur verfügen. Diese Entwicklung verstärkte die Disparitäten zwischen den guten und schlechten Standorten nochmals. Im Wirtschaftsraum Zürich bleibt die Stadt Zürich das Marktgebiet mit der höchsten Nachfrage, dicht gefolgt von Zug. Im Vergleich zu den Vorjahren sind 2018 das Wachstum der Unternehmen und ein kleiner, aber wachsender Anteil von Neugründungen als Ursache für eine Zusatznachfrage am Büromarkt zu identifizieren. Letztere schlagen sich vor allem in zentralen Lagen nieder oder tauchen erst gar nicht als potenzielle Nutzer auf dem Mietermarkt auf. Co-Working-Anbieter und Technoparks sind weiterhin auf Wachstumskurs und schöpfen nicht nur die Nachfrage kleiner Nutzer, sondern auch vermehrt der Grossunternehmen ab. Diese weichen immer mehr davon ab, grosse Flächen anzumieten. Vielmehr wird ein Grundstock an fixer Mietfläche gesucht und über Co-Working-Anbieter oder Memberships ein flexibler Anteil an Arbeitsplätzen abgedeckt.