Der CSL Immobilienmarktbericht vermittelt Zahlen, Fakten und Einschätzungen zum Investment-, Wohn- und Büromarkt in der Schweiz und im Speziellen im Wirtschaftsraum Zürich. Der CSL Immobilienmarktbericht basiert auf einer breiten Basis von Angebotsmieten und –preisen, Daten statistischer Ämter sowie Einschätzungen erfahrener Marktteilnehmer, Wirtschaftsförderer und Fachexperten. Zusätzlich fliessen Erkenntnisse aus Experteninterviews mit massgebenden Akteuren der Branche ein.

Und nicht zuletzt reflektiert er auch die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter in der alltäglichen Praxis machen.

BÜROMARKT STADT ZÜRICH

ANGEBOT AN BÜROFLÄCHEN STADT ZÜRICH

Angebot Vergleich Vorjahr
Stadt Zürich 295 577 m² -15%
CBD 144 081 m² 5%

MIETEN NACH MARKTGEBIETEN

Mietpreisband
CHF/m² p.a.
Median
CHF/m² p.a.
Topmiete
CHF/m² p.a.
Stadt Zürich 185 – 550 325 875
CBD 305 – 630 490 875
Altstetten 145 – 300 205 445
City 340 – 650 520 655
Enge 220 – 550 420 750
Industriequartier 215 – 525 305 600
Leutschenbach 180 – 370 225 440
Oberstrass/Unterstrass 220 – 435 300 560
Oerlikon 190 – 375 290 410
Seefeld 285 – 595 430 875
Stauffacher 220 – 505 330 520
Wiedikon/Binz 210 – 355 295 455
Wiedikon/Sihlfeld 170 – 285 220 310
Zürich Süd 220 – 385 285 510
Zürich West 245 – 455 305 500
Übrige Stadt 140 – 405 250 585
Die Entwicklung des Büromarkts in der Stadt Zürich war 2018 von der positiven Wirtschaftsentwicklung geprägt. Das Angebot an innert sechs Monaten verfügbarer Büronutzfläche ist um 15 % auf rund 300 000 m² gesunken. Während im Marktgebiet CBD ein leichter Anstieg des Angebots zu beobachten war, wiesen die umliegenden Quartiere eine gute Absorption auf. Innerhalb der Stadt stieg vor allem in Zürich West die Nachfrage nach Büroflächen spürbar an. Altstetten hat in der Gunst potenzieller Mieter ebenfalls gewonnen, auch wenn sich die Nachfrage auf Lagen in  Bahnhofsnähe konzentriert. Eine gute Anbindung an das S-Bahn-Netz bleibt ausserhalb der City unabdingbar. Aus der Branche IT/Kommunikation konnte wie im Vorjahr die stärkste Nachfrage verzeichnet werden. Angestiegen ist die Nachfrage aus dem Gesundheits- und Bildungswesen sowie der Pharmabranche. Grosse Nutzer waren kaum im Markt unterwegs; die Nachfrage verlagerte sich vor allem in das Segment der kleineren Flächen unter 500 m². Einmal mehr zeigte sich, wie kurzfristig KMUs Standortsuchen angehen. Verlagerungen finden meist innert Jahresfrist ab Beginn der Suche statt. Für kleine Unternehmungen bleibt die Vergleichbarkeit der Angebote weiterhin eine Herausforderung. Davon profitieren im aktuellen Marktumfeld zunehmend jüngere Bestandsobjekte, deren Innenausbau zu einem grossen Teil amortisiert ist. Diese konkurrenzieren verstärkt mittelfristig verfügbare Neubauflächen. Projektentwickler solcher Neubauten sind gefordert, möglichst einfache Angebotsvarianten zu präsentieren.