PRINTVERSION

Bestellen Sie hier ihre persönliche Printversion:

* Pflichtfelder

Loading
Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung und versuchen Sie es erneut.

BÜROMARKT STADT ZÜRICH

MIETZINSENTWICKLUNG STADT ZÜRICH

MIETEN NACH MARKTGEBIETEN

Mietpreisband
CHF/m² p.a.
Median
CHF/m² p.a.
Flächenangebot
Veränderung
%
Altstetten 185-320 250 34 200 17 %
Enge 295-680 495 34 680 57 %
City 440-750 570 40 520 23 %
Industriequartier 255-525 345 5 880 131 %
Oberstrass / Unterstrass 220-515 315 9 550 -1 %
Oerlikon 195-390 280 55 780 73 %
Seefeld 245-630 430 17 780 8 %
Stauffacher 255-540 360 17 380 102 %
Wiedikon / Binz 255-365 280 18 730 201 %
Wiedikon / Sihlfeld 145-280 225 6 420 -15 %
Zürich Süd 280-530 295 16 250 184 %
Zürich West 215-455 350 21 510 23 %
Übrige Stadt 225-600 345 9 640 -35 %
CBD 335-720 495 92 980 18 %
Stadt Zürich 220-605 365 288 320 40 %
Der Büromarkt präsentierte sich 2021 vielerorts als Mietermarkt – auch am Standort Zürich. Dort stieg die innert sechs Monaten inserierte Bürofläche auf rund 288 000 m² und lag damit 40 % höher als in der Vorjahresperiode. Der Anstieg machte sich in fast allen Stadtquartieren bemerkbar. Grund dafür war die nach wie vor verhaltene Nachfrage auf den Nutzermärkten, die dem Flächenangebot auch im zweiten Corona-Jahr deutlich hinterherhinkte. Selbst wachsende Unternehmen warteten trotz Erholung der allgemeinen Wirtschaftslage vorerst weiter zu und schoben ihre Nachfrage auf. Erst in der späten zweiten Jahreshälfte war eine Belebung auf niedrigem Niveau spürbar: Im Herbst 2021 platzierten Unternehmen in der Limmatstadt wieder vermehrt Suchaufträge für Standortverlagerungen. Die Nachfrage konzentrierte sich dabei insbesondere auf Innenstadtlagen. Dort waren zuletzt nicht nur Kleinflächen gesucht, sondern vermehrt auch grössere Objekte mit 1000 bis 2000 m². Unternehmen, die aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit grösserer zusammenhängender Flächen im CBD nicht fündig wurden, dürften
ihren Suchradius auf angrenzende Stadtquartiere ausgeweitet haben. Abseits der renommierten Adressen lief die Vermarktung harzig; in den Aussenquartieren dürfte es gerade an den weniger begehrten Stadtrandlagen immer schwieriger werden, einen Mieter zu finden.

In Oerlikon beispielsweise besteht nach wie vor ein beträchtliches Flächenangebot. Dies ist hauptsächlich auf verfügbare Flächen in mehreren grösseren Bestands-, aber auch Neubauliegenschaften zurückzuführen, wie beispielsweise dem Franklinturm mit rund 14 800 m² freistehender Bürofläche, dem Leonardo mit 12 500 m² oder dem Maintower mit einem Angebot von 4500 m². Auch in Zürich Süd und Altstetten waren zuletzt grössere Flächen ausgeschrieben. Trotz der hohen Preissensitivität der Mieter lassen sich Eigentümer bislang nur selten auf Mietpreisverhandlungen ein. Dies widerspiegelt sich auch in den Angebotspreisen, die im vergangenen Jahr trotz der vielerorts steigenden Überkapazitäten mehrheitlich gleich geblieben oder gar stiegen. Ein Entgegenkommen zeigte sich dagegen nach wie vor bei der Vergabe von Incentives. Insbesondere im Segment der Kleinflächen wird zudem mehr Flexibilität gefordert: Kleinere Firmen müssen in der Lage sein, kurzfristig auf sich verändernde Rahmenbedingungen zu reagieren. Daher werden im Segment der Flächengrösse bis 500 m² immer häufiger schlüsselfertige Objekte gesucht, die kurze (sprich unter 5-jährige) und flexible Vertragslaufzeiten mit Early-Break-Option bieten. Zwischennutzungen sind dagegen kein grosses Thema mehr.