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INVESTMENTMARKT

2020 sahen sich die Gesellschaft und die Akteure des Immobilienmarkts mit einer noch nie dagewesenen Krise konfrontiert. Während des ersten COVID-Lockdowns manifestierte diese sich unter anderem in einer Verunsicherung der Investoren. Kurzfristig war nicht abzusehen, wie sich die Pandemie auf die Immobilienwerte auswirken würde. In der Folge wurden vor allem kleinere Transaktionen abgebrochen oder aufgeschoben, während grössere trotz aller Widrigkeiten mehrheitlich durchgeführt wurden. Spätestens im Sommer bewiesen Immobilien einmal mehr ihre Stabilität als Anlageklasse. Der Transaktionsmarkt gewann nicht zuletzt mit grossvolumigen Deals wie dem Verkauf des Glattzentrums wieder an Fahrt. Insgesamt übertraf das Transaktionsvolumen 2020 das Vorjahresniveau. Auf der Verkäuferseite standen vermehrt Unternehmen, die nochmals von den hohen Preisen für Immobilienanlagen und dem Anlagedruck institutioneller Immobilieninvestoren profitieren wollten – oder zugunsten ihres Kerngeschäfts Liegenschaften abstossen mussten.
"Der Druck auf Gewerbeimmobilien nimmt zu, nicht zuletzt aufgrund einiger anstehender Pandemie-bedingter Konkurse. Wir spüren schon jetzt die Zunahme von Verkäufen – vor allen von Betriebsliegenschaften."
Annica Anna Pohl
Bereichsleiterin Vermarktung
"Für Investoren werden je länger je mehr Immobilien zum Substitut für negativ verzinste Anleihen. Das treibt den Immobilien-Investmentmarkt stärker als die Entwicklungen in den jeweiligen Flächenmärkten. Auch wenn bei Top-Objekten unter dem Strich wenig übrig bleibt. Das Transaktionsvolumen war trotz widriger Umstände eindrücklich."
Patricia Reichelt
Leiterin Research & Marktanalyse