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INVESTMENTMARKT

Für Immobilieninvestoren war 2021 ein herausforderndes Jahr. Prägend waren insbesondere die unerwartet stark sinkenden Renditen. Zudem gewannen im Umfeld der Pandemie die Anforderungen an die Investoren hinsichtlich des steigenden Handlungsdrucks beim Thema ESG und zunehmender Regulationsbestrebungen der Politik an Komplexität.

Als risikoarme Anlageklasse sind Immobilien nach wie vor ohne Alternative. Entsprechend sanken die Netto-Anfangsrenditen in den meisten Segmenten weiter – entgegen den Erwartungen vieler Akteure, die eher stagnierende Renditen erwartet hatten. Im Fokus der Investoren standen auch 2021 Liegenschaften mit erstklassigen Lage- und Objektkriterien, die mühelos langfristig vermietbar sind. Dies führte bei solchen Immobilien sowohl im Büro- als auch im Wohnbereich unter dem Motto «Teures wird teurer» zu Höchstpreisen.

Bei den Büroimmobilien erreichten die Netto-Anfangsrenditen für Topobjekte einen neuen Tiefstwert von 1.9 %. Einer der Gründe dafür ist, dass im Wohnmarkt nicht mehr kompetitive Investoren in den Büromarkt auswichen. Die Folge davon: Die Rendite für erstklassige Büroliegenschaften sank 2021 erstmals auf fast dasselbe Niveau wie diejenige von vergleichbaren Wohnliegenschaften. Letztere rentierten im vergangenen Jahr mit 1.85 %. Auf steigendes Interesse stiessen 2021 auch Gewerbe- und Logistikimmobilien – dies als eine weitere Ausweichbewegung der Investoren.
"Gibt es unter den Immobilien-Anlagesegmenten eine neue Königsklasse? Büroimmobilien an A-Lagen waren 2021 der absolute Spitzenreiter.."
Annica Anna Pohl
Bereichsleiterin Vermarktung