Der CSL Immobilienmarktbericht vermittelt Zahlen, Fakten und Einschätzungen zum Investment-, Wohn- und Büromarkt in der Schweiz und im Speziellen im Wirtschaftsraum Zürich. Der CSL Immobilienmarktbericht basiert auf einer breiten Basis von Angebotsmieten und –preisen, Daten statistischer Ämter sowie Einschätzungen erfahrener Marktteilnehmer, Wirtschaftsförderer und Fachexperten. Zusätzlich fliessen Erkenntnisse aus Experteninterviews mit massgebenden Akteuren der Branche ein.

Und nicht zuletzt reflektiert er auch die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter in der alltäglichen Praxis machen.

INVESTMENTMARKT WOHNIMMOBILIEN

Im Segment der Wohnimmobilien zeigte sich die Liquidität des Transaktionsmarkts 2018 ebenfalls in einer höheren Anzahl von Transaktionen. Im Gegensatz zum Markt für kommerzielle Liegenschaften stieg jedoch die Anzahl von Investitionsmöglichkeiten in qualitativ gute Objekte. Gleichzeitig war im Angebot eine hohe Zahl von risikobehafteten Anlageimmobilien zu beobachten. Die Netto-Anfangsrenditen für Wohnüberbauungen der Klasse A (siehe Glossar) erreichten den Boden – sie sanken nur noch minim um 0.05 % auf 2.40 %. Für 2019 erwarten die Investoren eine Stagnation der Renditen auf diesem niedrigen Niveau. Bemerkenswert ist, dass sich 2018 im Segment der Wohnimmobilien im Gegensatz zu den Büroimmobilien die geografische Allokation der Investitionen deutlich geändert hat: Jeweils die Hälfte der Investoren engagierte sich aufgrund der gestiegenen Marktrisiken verstärkt in Grossstädten und deren Agglomerationen. Trotzdem führte der Anlagedruck im Niedrigzinsumfeld dazu, dass selbst bei Klasse-B- bis -D-Objekten die Renditen nochmals minim sanken. Bei den Renditen für Wohnimmobilien erwarten die Investoren für 2019 eine stabile Entwicklung. Eine Ausnahme bilden Anlageobjekte in ländlichen Gebieten. Dort spiegeln sich aufgrund des Angebotsüberhangs die Marktrisiken in steigenden Renditeerwartungen wider.