Der CSL Immobilienmarktbericht vermittelt Zahlen, Fakten und Einschätzungen zum Investment-, Wohn- und Büromarkt in der Schweiz und im Speziellen im Wirtschaftsraum Zürich. Der CSL Immobilienmarktbericht basiert auf einer breiten Basis von Angebotsmieten und –preisen, Daten statistischer Ämter sowie Einschätzungen erfahrener Marktteilnehmer, Wirtschaftsförderer und Fachexperten. Zusätzlich fliessen Erkenntnisse aus Experteninterviews mit massgebenden Akteuren der Branche ein.

Und nicht zuletzt reflektiert er auch die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter in der alltäglichen Praxis machen.

WOHNMARKT SCHWEIZ 2019

Agglomeration Leerstand Nettomieten Kaufpreise
Preisband
CHF/m² p.a.
Preisband
CHF/m²
Aarau 2.9 % 165  –  280 4 200  –  8 400
Baden-Brugg 1.9 % 170  –  295 4 800  –  9 200
Basel 1.0 % 180  –  315 4 500  –  10 500
Bern 1.2 % 165  –  310 4 400 –  8 800
Biel/Bienne 2.8 % 150  –  245 3 700  –  7 800
Chur 1.2 % 160  –  300 4 200  –  8 900
Fribourg 1.7 % 160  –  310 4 300  –  7 600
Genf 0.6 % 240 – 510 6 600  –  16 200
Lausanne 0.7 % 195  –  415 5 300  –  12 200
Lugano 2.0 % 170  –  330 4 500  – 13 200
Luzern 1.5 % 180  –  335 5 500  – 11 500
Neuchâtel 1.4 % 160  –  290 4 200  –  8 800
Olten-Zofingen 3.8 % 150  –  245 3 600  –  7 100
Schaffhausen 2.2 % 145  –  255 4 100  –  8 200
Solothurn 2.7 % 140  –  245 3 500  –  6 500
St. Gallen 2.2 % 145  –  270 4 000  –  8 400
Thun 0.8 % 170  –  270 4 700  –  9 400
Winterthur 0.7 % 185  –  325 5 200  –  9 700
Zug 0.5 % 210  –  435 6 300 – 13 600
Zürich 1.0 % 195  –  440 5 700  – 13 500

WOHNMARKT SCHWEIZ 2019

Die Neubautätigkeit im Bereich Wohnimmobilien hielt 2018 landesweit unvermindert an. Der Eigentumsmarkt befindet sich in robuster Verfassung und erfuhr 2018 nochmals etwas Aufwind. Im Mietwohnungsmarkt manifestierten sich dagegen Absorptionsschwierigkeiten und damit steigende Leerstände in den meisten Schweizer Agglomerationen. Für 2019 wird mit einem gleichbleibenden Niveau an Bauinvestitionen gerechnet. Das Angebot wird damit weiter ausgeweitet, da sich im Mietwohnungsmarkt die im Vergleich zu den Vorjahren moderate Zuwanderung und die schwache Reallohnentwicklung dämpfend auf die Nachfrage nach Mietwohnungen auswirken. Dies gilt insbesondere für Standorte mit schlechter ÖV-Erschliessung. Wer dort Erfolg haben will, muss das Angebot spezifisch auf die Mikrolage und den lokalen Markt ausrichten. In den Wirtschaftszentren ist die Nachfrage dagegen weiterhin hoch. Auch gut erschlossene Standorte in den Agglomerationen sind gefragt, solange das Preis-Leistungs-Gefüge stimmt. Landesweit sind aufgrund des Angebotsüberhangs sinkende Mieten zu beobachten. Eine Trendwende ist vorerst nicht in Sicht. Die Nachfrage nach Wohneigentum ist aufgrund des attraktiven Zinsumfelds weiterhin hoch. In den Zentren und an gut erschlossenen Standorten im ersten Agglomerationsgürtel ist immer noch Potenzial vorhanden. In der Peripherie zeigt sich jedoch aufgrund der restriktiven Hypothekenvergabe der Banken und der in den vergangenen Jahren gestiegenen Kaufpreise eine erhöhte Preissensitivität. Da die Zinsen vorerst tief bleiben, dürfte die Nachfrage nach Wohneigentum keinen Abbruch erfahren und insbesondere an guten Standorten zu steigenden Preisen führen.
 
"Aufgrund der gestiegenen Marktrisiken wird es umso wichtiger, die Wohnungen durch die Brille der potenziellen Mieter zu betrachten – und nicht durch die eigene. Unser Rat ist: Ruhe bewahren, der Erfahrung der lokalen Vermarkter vertrauen und die Objekte von Anfang an richtig positionieren."
Stefanie Bigler
Leiterin Vermarktung Wohnen, Erweiterte Geschäftsleitung

Wohnmarkt Video

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