Der CSL Immobilienmarktbericht vermittelt Zahlen, Fakten und Einschätzungen zum Investment-, Wohn- und Büromarkt in der Schweiz und im Speziellen im Wirtschaftsraum Zürich. Der CSL Immobilienmarktbericht basiert auf einer breiten Basis von Angebotsmieten und –preisen, Daten statistischer Ämter sowie Einschätzungen erfahrener Marktteilnehmer, Wirtschaftsförderer und Fachexperten. Zusätzlich fliessen Erkenntnisse aus Experteninterviews mit massgebenden Akteuren der Branche ein.

Und nicht zuletzt reflektiert er auch die Erfahrungen, die unsere Mitarbeiter in der alltäglichen Praxis machen.

WOHNMARKT STADT ZÜRICH

DURCHSCHNITTSMIETEN UND -KAUFPREISE STADT ZÜRICH

MIETEN UND KAUFPREISE NACH MARKTGEBIETEN

Nettomiete
CHF/m² p.a.
Median
CHF/m² p.a.
Insertionsdauer
in Tagen
Kaufpreis
CHF/m²
Median
CHF/m²
Insertionsdauer
in Tagen
Kreis 1, Rathaus, Hochschulen, Lindenhof, City 245 – 1 050 550 28 7 900 – 24 400 12 800 k.A.
Kreis 2, Wollishofen, Leimbach, Enge 250 – 565 350 23 9 700 – 17 700 13 100 31
Kreis 3, Altwiedikon, Friesenberg, Sihlfeld 260 – 730 375 15 7 700 – 15 300 13 000 27
Kreis 4, Werd, Langstrasse, Hard 290 – 860 430 14 6 800 – 15 800 10 300 k. A.
Kreis 5, Gewerbeschule, Escher Wyss 305 – 680 385 19 6 000 – 19 500 15 400 30
Kreis 6, Oberstrass, Unterstrass 275 – 735 400 21 11 900 – 18 600 13 600 28
Kreis 7, Fluntern, Hottingen, Hirslanden, Witikon 265 – 600 375 28 9 800 – 18 500 12 900 51
Kreis 8, Seefeld, Mühlebach, Weinegg 315 – 875 485 26 16 100 – 18 200 16 700 52
Kreis 9, Albisrieden, Altstetten 255 – 685 330 19 7 400 – 14 300 12 200 24
Kreis 10, Höngg, Wipkingen 255 – 470 325 20 10 400 – 16 400 13 100 32
Kreis 11, Affoltern, Oerlikon, Seebach 235 – 580 310 19 7 800 – 14 000 9 900 45
Kreis 12, Saatlen, Schwamendingen Mitte, Hirzenbach 235 – 400 300 19 8 400 – 13 800 10 200 k. A.
Im schweizweiten Vergleich bleibt die Stadt Zürich ein Sonderfall und zeigt gegenläufige Trends. Die Mieten stiegen 2018 in der Stadt in der Mehrheit der zwölf Stadtkreise; in den anderen Kreisen blieben sie zumindest gleich. Bei den durchschnittlichen Kaufpreisen zeigt sich ein ähnliches Bild. Die anhaltende Wohnungsknappheit schürt die hohe Zahlungsbereitschaft weiterhin. Die abgeschwächte Zuwanderung machte sich 2018 in der Kantonshauptstadt nicht bemerkbar. Bei Neubauten kommt die Nachfrage nach Mietwohnungen häufig von internationalen Arbeitnehmern, die als Singles oder Doppelverdiener über ausreichende finanzielle Mittel verfügen. Gleichermassen führt der fehlende Zugang zum informellen Wohnmarkt dazu, dass auch Schweizer Zuzüger hohe Mietzinse zahlen – im angespannten Stadtzürcher Wohnungsmarkt findet ein grosser Teil der Mieterwechsel abseits der üblichen Vermarktungsportale statt.